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Rockets reisen zum Ligaprimus

Geschrieben von y4u am Samstag, 12. November 2016
BASKETBALL BASKETBALL PROA: Oettinger Rockets
 

Erfurt. (10.Nov.16/ Max Meß) Der Mitteldeutsche Basketball Club, kurz MBC, ist der Favorit auf die Meisterschaft der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Das sieht die Fachwelt so, die meisten ProA-Trainer und auch Wolfgang Heyder, Leiter Sport und Geschäftsentwicklung der Oettinger Rockets: „Jedenfalls für mich ist der MBC das stärkste Team der Liga. Aber wir haben auch eine tolle Mannschaft zusammen!“ Die Oettinger Rockets erwarten am Samstag ein sehr schweres Auswärtsspiel gegen den MBC. Tip-Off des Spiels Erster gegen Achter ist in Weißenfels um 19.30 Uhr. Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Teams überhaupt. Die Raketen werden mit Rückenwind nach Sachsen-Anhalt fliegen, denn das vergangene Liga-Spiel gegen die Uni Baskets Paderborn gewannen sie deutlich und ungefährdet. Dennoch sei Paderborn laut Wolfgang Heyder keine Mannschaft, an denen sich die Oettinger Rockets messen lassen sollten. „Der MBC schon eher“, schmunzelt er. Bei fünf Siegen und vier Niederlagen hofft Heyder „auf eine positive Überraschung in Weißenfels. Vielleicht steht uns ja diese Außenseiterrolle.“ Wenn es um den sprichwörtlichen Rückenwind geht, so hat der MBC klare Vorteile. Der Bundesligaabsteiger hat seine letzten fünf Spiele allesamt gewonnen und in neun Ligaspielen überhaupt erst eine Niederlage kassieren müssen. „Sie haben viele Spieler aus der vergangenen Saison halten können und somit sehr viel BBL-Erfahrung und Qualität in ihren Reihen“, weiß Chris Ensminger, Head Coach der Oettinger Rockets. Mit 86,2 Punkten durchschnittlich pro Spiel hat der MBC ligaweit die meisten Punkte erzielt. Dazu treffen sie jeden zweiten Wurf aus dem Feld. Auch das ist die beste Quote der ProA. Doch auch die Oettinger Rockets haben Statistiken, mit denen sie auftrumpfen können. Mit knapp 41 Prozent Trefferquote sind sie die besten Dreierschützen der Liga. Mit Jacob Parker, Elijah Allen und dem siebzehn Jahre jungen Kristian Kullamäe haben die Raketen drei Spieler, die aktuell über 50 Prozent „von draußen“ werfen. Dazu haben die Rockets minimale Vorteile beim Reboundverhalten und insgesamt weniger Körbe kassiert. Für Chris Ensminger, der von 1999 bis 2001 selbst beim MBC spielte, ist die Marschroute klar: „Wir müssen absolut super verteidigen und mehr als 68 Punkte holen. Sie in den 60ern zu halten wird unglaublich schwer. Sie punkten sehr gut, nehmen sich auch mal schwierige Würfe und treffen eben davon auch viele.“ Außerdem sei für den Head Coach wichtig, dass die Konzentration seiner Spieler über die kompletten 40 Minuten da ist. Offensiv baut Ensminger nicht nur auf die Scharfschützen hinter der Linie: „Das ist eine Stärke, die wir haben, ja. Aber darauf können wir uns nicht verlassen. Jeder Werfer kann mal einen schlechten Tag haben. Dennoch denke ich, dass uns unser Ruf einige Räume ermöglichen wird, denn frei werfen lassen, sollte man die Jungs von draußen nicht. Außerdem werden wir auch viele einfache Punkte brauchen und deshalb im Umkehrspiel eine hohe Geschwindigkeit an den Tag legen.“ Nur mit Dreipunktwürfen geht es ganz sicher nicht. Auch wenn es bei Jacob Parker im Spiel gegen Paderborn den Anschein gemacht hat. Er traf jeden seiner sechs Dreipunktwürfe. Das hat auch Igor Jovovic, Head Coach der Wölfe aus Sachsen-Anhalt, mitbekommen: „Die Rockets sind auf jeder Position sehr gut besetzt und sie haben eine gute Rotation, deshalb können wir nicht nur einen Spieler herausnehmen und uns auf diesen konzentrieren. Wir müssen mit unserer Arbeit in der Defensive genau mit dem weiter machen, was wir in den letzten Spielen gezeigt haben. Eine geschlossene defensive Leistung, viel Druck auf den ballführenden Spieler ausüben und wenn wir das umsetzen, bringt es uns einem Sieg schon relativ nahe.“ Bisher haben die Wölfe in ihrem Bau noch nicht verloren. Die Aufgabe in Weißenfels wird für die Oettinger Rockets also alles andere als leicht. Wie die Raketen mit ihrer Außenseiterrolle umgehen werden, sehen Interessierte am kommenden Samstag um 19.30 Uhr live auf sportdeutschland.tv oder direkt in der Stadthalle Weißenfels.

10.Nov.16 / Max Meß - Foto: Wolfgang Gleichmar

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