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Pokalfight ist angesagt

Geschrieben von y4u am Donnerstag, 11. Januar 2018
HANDBALL HANDBALL DHB-POKAL: Thüringer HC
 
Erfurt. (11.Jan.18/ Roman Knabe) Am Sonntag geht es um 14 Uhr in der Nordhäuser Wiedigsburghalle um den Einzug ins "Olymp Final Four". Im K.O.-Spiel gegen den Deutschen Meister, die SG BBM Bietigheim, wird für eines der Teams Endstation im DHB-Pokalwettbewerb sein. Davor liegen aber mit Sicherheit mindestens sechzig spannende Handballminuten. „Nach der ärgerlichen Niederlage in Bad Wildungen, die die Mannschaft selbstkritisch ausgewertet hat, gilt es den Schalter umzulegen, um in die Erfolgsspur zurückzukehren. Im Sport gibt es eben neben Siegen auch mal so eine Niederlage. Da bekommt so ein Spiel plötzlich eine Eigendynamik, die sich nicht mehr kontrollieren lässt, und der Gegner spielt sich in einen Rausch, und dann bist du weg. „Ein Weltuntergang ist das nicht. Noch haben wir in der Bundesliga einen Vorsprung“, resümiert Herbert Müller trotzig. „Auch Niederlagen sind nur menschlich, es kommt jetzt darauf an, daraus zu lernen. Die Mannschaft hat sich gleich am Montag wieder im Training zurückgemeldet und brennt darauf, es besser zu machen.“ Mit dem Viertelfinale im DHB-Pokal ist gleich eine richtige Gelegenheit dazu gekommen. Es ist vielleicht gut so, dass gleich ein starker Gegner auf die Mannschaft wartet. So kann sie sich beweisen“, meint der Erfolgstrainer. Das K.O.-Spiel ist bekanntlich der letzte Schritt vor dem FINAL4 im Mai (am Pfingstwochenende) in Stuttgart. „Das Spiel ist somit ein absolutes Highlight in unserer internationalen Spielstätte in der Wiedigsburghalle in Nordhausen. Die Mannschaft brennt darauf; wir wollen unbedingt ins FINAL4“, sagt Herbert Müller, um dazu zufügen „für Spannung ist gesorgt.“ Das Spiel entbehrt dabei nicht einer gewissen Brisanz, weil das FINAL4 unter dem Namen von Bietigheims Hauptsponsor OLYMP als OLYMP FINAL4 in der Stuttgarter Porsche Arena stattfindet. Bei einem THC-Sieg wäre die Mannschaft mit dem OLYMP-Schriftzug auf den Trikots raus aus dem Rennen. Es gibt in dem Spiel aber keinen eindeutigen Favoriten. Der THC hat den Heimvorteil, mit den Fans der „Roten Wand“ im Rücken und Bietigheim hat noch immer einen starken Kader, trotz der Ausfälle von Maura Visser und Kim Naidzinavicius und der Suspendierung von Nina und Susann Müller. Auf die gefährliche Regisseurin Karoline Kudlacz-Gloc und die schnellen torgefährlichen Außen Angela Malestein und Fie Woller gilt es besonders zu achten. Mit Tess Wester im Tor und Rozemalen, die im Rückraum rechts Susann Müller bestens ersetzt, stehen zwei weitere niederländische WM-Bronzemedaillengewinner im Kader. „Am Sonntag wird die Mannschaft zeigen, dass wir das Spiel von Bad Wildungen aufgearbeitet haben. Wir wollen zeigen, dass man auch aus so einer Niederlage lernen kann und gestärkt wieder zurückkommt. Vielleicht ist ja gerade Bietigheim der Motivationspunkt, schon zwei Wochen später trifft die THC-Mannschaft in der Champions League Hauptrunde an gleicher Stelle auf den selben Gegner.“ In Nordhausen will der THC die Stimmung einer gut gefüllten Halle nutzen, einmal mehr hat Helmut Peter von der Autohausgruppe PETER alles dafür getan, diesem Spiel einen besonderen Rahmen zu geben. „Wir haben im Training den Fokus daraufgelegt, besser als zuletzt zu werfen unsere Abwehr zu formieren, um wieder kompakt zu stehen, dabei kommt es ja dieses Mal auf die Tordifferenz nun nicht an. Trotzdem steht beim Tore werfen sicherlich wieder Iveta Luzumova im Fokus. Wir gratulieren ihr herzlich zu ihrer Wahl als "Handballerin des Jahres" in der Tschechischen Republik. Zur personellen Situation: Alle Spielerinnen sind soweit an Deck. Anika Niederwieser plagt derzeit eine fiebrige Erkältung, wir bekommen sie bis Sonntag hoffentlich wieder hin. Nur Alexandra Mazzucco fällt nun doch noch länger aus. Kam sie zunächst mit einem Knochenmarködem von der Nationalmannschaft zurück, wurde jetzt ein kleiner Bruch am Oberschenkel diagnostiziert, der in den nächsten vier Wochen ausheilen muss.

thueringer-hc


11.Jan.18 / Roman Knabe

Pokalfight ist angesagt

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