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RADSPORT: Berliner Sixdays
Berlin. (27.Jan.12/ Frost) Mit Platz sechs nach der ersten Nacht und dem Sieg in der kleinen Jagd bei den Berliner Sixdays hat Marcel Barth mit seinem Stammpartner Erik Mohs einen starken Auftakt hingelegt. "Ich peile einen Platz unter den besten Fünf an. Bei dem Feld wird das aber ein harter Kampf", sagt Barth, der im Trikot von Sponsor Federn-Oßwald Fahrzeugteile & Technischer Handel unterwegs ist. Schon beim Bremer Sechstagerennen hinterließ er mit dem siebten Gesamtplatz einen guten Eindruck, zumal er in den Einzelwettbewerben mit Top-Ergebnissen glänzen konnte. Momentan liegt das Duo rundengleich mit den führenden Teams auf Platz sechs. Doch nicht nur für spannende Jagden und packende Prämienspurts ist der Bahnspezialist vom Thüringer Energie Team bekannt. Als sogenannter Laola-König heizt er dem Publikum jeden Abend aufs Neue so richtig ein. Dabei fährt Barth an der Spitze des gesamten Feldes, welches sich hintereinander in einer Reihe aufreiht und ganz oben an der Bande den Kontakt zu den Fans sucht. "Dieses Jahr habe ich sogar eine ganze Seite im Berliner Kurier bekommen, auf der ich als Stimmungskanone vorgestellt wurde", sagt Barth zu seinem Zweitjob als Unterhaltungskünstler im Sechstagezirkus. Ralf Matzka, der ebenfalls einen ordentlichen Auftakt hinlegte, rangiert mit seinem Partner Theo Reinhardt momentan mit zwei Runden Rückstand auf dem achten Platz. Einen besonderen Moment erlebte gestern René Enders vom SWE Sprintteam als er erstmals offiziell für den WM-Titel im Teamsprint geehrt wurde. Der Erfurter startet im Rahmenprogramm des Sechstagerennens, nachdem er erst kürzlich aus dem Trainingslager in Südafrika zurückgekehrt ist. Dem deutschen Teamsprint-Trio mit René Enders, Maximilian Levy und Steffan Nimke wurde der Erfolg nachträglich zuerkannt, weil einer der siegreichen Franzosen nach drei versäumten Dopingkontrollen gesperrt wurde.
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