Endspurt vor dem Showdown
Geschrieben von
y4u am
Samstag, 23. Mai 2020
BASKETBALL: Thuringia
Bulls
Erfurt. (23.Mai
20/ thbulls) In einer Woche ist das große Finale in der
Crowdfunding-Aktion "Das Duell der Unschlagbaren". Bereits
über 14000 Tickets wurden verkauft. Ein Nominierungs-Hammer jagt den
Nächsten bei den Thuringia All-Stars. Auf
Jahrhundert-Sportlerin Heike Drechsler und die Rodelweltmeister Toni
Eggert und Sascha Benecken folgen mit Biathlon Olympiasiegerin Kati
Wilhelm und Radsport-Star Marcel Kittel weitere großartige
Neuzugänge. Eine Woche vor dem fiktiven Showdown steigt die Spannung
damit weiter und lockt immer mehr virtuelle Sportbegeisterte ins
Steigerwaldstadion. Die Thuringia Bulls schotten sich weiter ab,
müssen aber bald ihre Karten offen legen. Festzustellen ist bereits
jetzt, dass man die Triple-Sieger selten so sprachlos erlebt hat.
Landessportbund Thüringen, Olympiastützpunkt Thüringen und
Stiftung Thüringer Sporthilfe nominierten bisher: Heike Drechsler
(Leichtathletik), Kati Wilhelm (Biathlon), Kerstin Wohlbold
(Handball), Elisabeth Pähtz (Schach), Marcel Kittel (Radrennen),
(Rodeln), Marcel Bräutigam (Langstreckenlauf), Thomas Röhler
(Speerwurf) und das Team Toni Eggert/Sascha Benecken (Rodeln) sowie
als Trainerteam Stephan Gneupel (Eisschnelllauf) und Frank Ullrich
(Biathlon). Die Nominierung von Biathlon-Ass Kati Wilhelm löste bei
Frank „Uller“ Ulrich große Euphorie aus: „Kati ist für jede
Mannschaft ein absoluter Hauptgewinn. Mit ihrer unglaublichen Präsenz
und Treffsicherheit wird sie unseren All-Stars viele zusätzliche
Freiheiten geben.“ Ein Schlüssel für Kati Wilhems große Erfolge
ist ganz sicher ihr Mut, denn sie entschied sich 1999 nach
Leistungsstagnation vom Langlauf in den Biathlon zu wechseln, nur
drei Jahre später wurde sie Olympiasiegerin. 2004 entschied sich die
gebürtige Schmalkalderin den Trainingsstandort nach Ruhpolding zu
verlegen. Die Belohnung folgte 2006 mit einer perfekten Saison in der
Loipe. Als Kirsche auf der Sahne wurde sie zur Sportlerin des Jahres
gekürt. Zur Haarfarbe passend zog sich dieses Denken wie ein roter
Faden durch ihre gesamte Karriere, dass sie mit zwanzig Medaillen bei
Großveranstaltungen davon dreimal olympisches Gold und fünf
WM-Siege, zu einer der erfolgreichsten Biathletinnen aller Zeiten
machte. Die Abiturientin des Sportgymnasiums in Oberhof verdient
wahrlich die Bezeichnung Tausendsassa. Auch nach der aktiven Laufbahn
lebt "Rotkäppchen"
weiter ihren Traum. Dabei ist es egal ob als Speaker,
Restaurantinhaberin oder in sozialen Projekten, überall probiert sie
ihre Leidenschaften zu teilen und andere zu inspirieren. Damit
entwickelt sich die Teamzusammenstellung der All-Stars zu einem fast
unlösbarem Zauberwürfel für die Thuringia Bulls, man kann ihnen
nur alles Gute bei der Findung des richtigen Codes wünschen. Noch
bevor der Gegner reagieren kann, soll es schon "klingeln".
Diese Schnellangriffe sind die einfachsten Punkte im Basketball,
erfordern aber ein Talent: Viel Geschwindigkeit! In Reaktion darauf
zaubern die Thuringia All-Stars mit Marcel Kittel einen wahren
Meister seines Fachs aus dem Ärmel. Mit vierzehn Etappensiegen bei
der Tour de France ist er der erfolgreichste deutsche Radsportler bei
der großen Schleife, dem bedeutendsten und härtesten Radrennen der
Welt. Höhepunkte ganz sicher die Auftaktetappe der 100. Tour de
France 2013 oder gleich zwei Triumphe bei der Zielankunft auf der
Champs-Élysées. Insgesamt gelangen ihm beeindruckende 89 Siege als
Profi. Aufopferungsvolle Teamarbeit bildete dabei die Grundlage.
Ähnlich wie im Rollstuhlbasketball sorgen die hart arbeitenden
Helfer für die perfekte Position im Finish. Dieser Schlussspurt war
Kittels große Stärke und machte ihm zum besten Sprinter der Welt,
war aber nie müde die Wichtigkeit der Mannschaft im und außerhalb
des Pelotons hervorzuheben, perfekte Eigenschaften also für die neu
formierten All-Stars. Sein für viele Radsportfreunde überraschendes
Karriereende mit nur 31 Jahren begründete der Neu-Student gewohnt
authentisch und vollkommen nachvollziehbar: „Ich möchte meinen
Sohn nicht über Skype aufwachsen sehen.“ Das zwingt die Thuringia
Bulls wahrscheinlich zu einer dramatischen taktischen Reaktion, denn
eigentlich muss einer der Bulls-Center Alex Halouski oder Vahid Azad
nun zur Absicherung den eigenen Korb schützen. Gerade im eins gegen
eins ist der "Kaiser",
wie der Ichtershausener ehrfürchtig von den Radsport-Begeisterten
Franzosen genannt wird, nur ganz schwer zu stoppen.
tickets.thbulls.com
23.Mai
20 / thbulls
Endspurt vor dem Showdown
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