Auswärts bestehen
Geschrieben von
y4u am
Freitag, 28. Oktober 2016
BASKETBALL PROA: Oettinger Rockets
Erfurt. (28.Okt.16/ Max Meß) „Es wird ein schweres Auswärtsspiel für
uns“, ist sich Chris Ensminger, Headcoach der Oettinger Rockets,
sicher. Schon am Freitag ist die Mannschaft ins 400 Kilometer
entfernte Trier gefahren. Dort warten am Samstag um 19 Uhr die
Römerstrom Gladiators, um den Sieger des siebten Saisonspiels in der
2.Basketball-Bundesliga ProA zu ermitteln. Die Römerstrom Gladiators
Trier stehen auf dem neunten Tabellenplatz und haben ein Spiel
weniger gewonnen als die Oettinger Rockets. Der Tabellensechste will
das Spiel in der Fremde selbstredend gewinnen, ist jedoch gewarnt.
Ensminger: „Trier ist definitiv eine Play-off-Mannschaft. Sie
spielen eine sehr disziplinierte Offensive und machen einfach das,
was sie können.“ Auf dem Papier sind sich beide Teams relativ
ähnlich. So sind die Gladiatoren 22,9 Jahre, die Raketen 22,7 Jahre
alt. Die Thüringer sind statistisch einen Zentimeter kleiner und
haben drei Kilogramm weniger auf den Rippen. Die Mannschaften sind
zwei der drei erfolgreichsten Dreierspezialisten: die Oettinger
Rockets mit 40,7 Sieben Prozent, die Gladiators mit 38,8. Besser in
dieser Hinsicht sind ligaweit nur die Aufsteiger Dresden Titans mit
41,5 Prozent. Diese Zahlen bedeuten Chris Ensminger wenig. Auch der
Umstand, dass Trier neben den beiden Langzeitverletzten Thomas Henkel
und Pablo Coro Quitral nun auch auf Captain Simon Schmitz verzichten
muss, spielt für den Head Coach keine große Rolle: „Verletzte
sind nie gut für ein Team, das ist klar. Aber Trier ist eine sehr
gute Mannschaft und auf dem Feld stehen immer fünf gegen fünf.“
Simon Schmitz erlitt im vergangenen Spiel gegen Paderborn eine
Gehirnerschütterung. „Ich glaube, dass Marco van den Berg dafür
eine Lösung parat hat. Er ist ein guter, erfahrener Coach, hat auch
schon in der BBL trainiert und legt viel Wert auf die Physis seiner
Spieler. Sie werden die Verletzten also gut kompensieren können“,
so Ensminger über sein Trierer Pendant. Für die Oettinger Rockets
wird am Samstag wichtig sein, dass sie schnell zu ihrem eigenen Spiel
finden und in ihrem dritten Auswärtsspiel in Folge souverän
auftreten, wie es sich für ein Top-Team der Liga gehört. Denn als
solches werden sie von anderen Mannschaften gesehen und so schätzen
sie sich auch selbst ein. Nach den durchwachsenen Spielen in Baunach
und Hanau sind die Spieler top-motiviert, die zwei Punkte mit nach
Thüringen zu nehmen. Oder wie es Chris Ensminger sagt: „Das Spiel
gegen Trier ist ein sehr guter Test für uns. Und den müssen wir
bestehen!“
http://www.big-gotha.de/
28.Okt.16 / Max Meß - Foto: Wolfgang Gleichmar
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